Wenn Eltern erfahren, dass ihre Kinder von Legasthenie und/oder Dyskalkulie betroffen sind, gehen sie zunächst davon aus, dass ihr Kind in der Schule gefördert wird und eine darüber hinausgehende Therapie von den Krankenkassen übernommen wird. Ungläubig stellen viele dann fest, dass die Schulen nicht angemessen fördern (können) und dass die Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen. Wenden Sie sich bitte für eine Beratung an die Ansprechpartner in den zuständigen Landesverbänden oder an unser bundesweites Beratungstelefon.
Zusätzliche Förderung erfolgt häufig durch außerschulische private Anbieter, die aufgrund der hohen Nachfrage zunehmen. Wirksamkeit der Therapie sowie Qualifikation der Therapeuten sind bedeutsame Punkte von Rat- und Hilfesuchenden.
Bislang gibt es weder den Ausbildungsberuf zum "Dyskalkulie-Therapeuten" noch einen Schutz eines solchen Berufsbildes.
Derzeit tätige Therapeuten verfügen in der Regel über ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit den Kernfächern Pädagogik, Mathematik und Psychologie.